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Liedgut in Münstertal 2018

Dem Erhalt des Volksliedes hat sich die „Initiative zur Pflege unserer Volkslieder“ verschrieben: Der Initiator Waldemar Ortlieb (links) zusammen mit dem musikalischen Begleiter Josef Pfefferle. Foto: Eberhard Groß

MÜNSTERTAL. Begonnen hat alles am 11. November 2003, als das erste Treffen der von Waldemar Ortlieb ins Leben gerufenen "Initiative zur Pflege alten Liedgutes im Münstertal" stattfand und zu dem 33 Interessenten gekommen waren, denen die Erhaltung von Volksliedern ebenfalls am Herzen lag. Nunmehr starteten die Volksliederfreunde in die 15. Wintersaison. Die Anzahl der Teilnehmer hat sich inzwischen mehr als verdoppelt. Dem aktiven Sänger im Männergesangverein Untermünstertal, Waldemar Ortlieb, fiel schon seit längerem auf, dass alte und früher zu den verschiedensten Anlässen gern gesungene Lieder drohten, in Vergessenheit zu geraten und in froher Runde kaum mehr gesungen werden. Dies war für ihn Anlass zur Gründung einer Initiative zur Erhaltung dieses Liedgutes. Er lud daher Freunde der Volkslieder am 11. November 2003 nicht zum Fasnetauftakt, sondern zu einem Treffen in das Gasthaus "Hirschen-Böhler" ein. Dieser Einladung folgten auf Anhieb 33 Gleichgesinnte, womit die "Initiative zur Pflege alten Liedgutes im Münstertal" geboren war. Seither treffen sich die Freunde des Volksliedes wöchentlich zum gemeinsamen geselligen Singen.Der Initiator hat gleichzeitig zahlreiche alte Lieder gesammelt und diese in einem Ringbuch zu einer Volksliedersammlung zusammengestellt, die auf 250 Seiten 335 Lieder aller Art enthält. Begleitet werden die Sängerinnen und Sänger von dem 88-jährigen Josef Pfefferle, bekannt als "Laili-Sepp", auf seiner Handharmonika, der die meisten Lieder auswendig spielen kann. Die Singabende finden nur während der Wintermonate, vom ersten Dienstag im November bis Ende März statt.Gesungen wird, was gefällt, einen Dirigenten gibt es nicht. Waldemar Ortlieb gibt mit der kleinen Glocke den Startschuss und kündigt die ersten Titel an, andere werden von den Teilnehmern selbst vorgeschlagen; der Laili-Sepp stimmt an und los geht’s, vom Lied "Auf der Heide blüht ein kleines Blümelein" bis "Zum Abschied reich ich dir die Hände". Alle Teilnehmerinnen und Teilnehmer eint die Freude am Singen und die Erhaltung der deutschen Volkslieder, die die meisten von ihnen noch aus der Schulzeit kennen, was heute nicht mehr der Fall ist.Die Plätze im "Hirschen" sind stets voll belegt, denn die Teilnehmerzahl in der Altersgruppe 60plus schwankt je nach Witterung zwischen 40 und 80. Sie kommen inzwischen aus der ganzen Region von Todtnau, Steinen im Wiesental, Müllheim und Bad Krozingen bis in die Ortenau und teilweise dem Elsass. Durchschnittlich sind es etwa 60 Personen, die am wöchentlichen geselligen Volksliedersingen teilnehmen und den Weg in die Münsterhalde auf sich nehmen. Die Pausen zwischen den Liedern werden zum "babbeln" und zum Austausch von Neuigkeiten sowie zum stillen von Durst und Hunger genutzt. Dabei werden auch Witze und Anekdoten erzählt, sodass die Stimmung stets gut und aufgelockert ist und die Zeit schnell vergeht.Begonnen hat alles ohne Vorbild, nur nach eigenen Vorstellungen, da seinerzeit etwas Ähnliches nicht bekannt war. Mit der Gründung der heutigen "Initiative zur Pflege unserer Volkslieder" hat Waldemar Ortlieb jedoch ins Schwarze getroffen und eine Lawine losgetreten, denn bis heute hat das Münstertäler Volksliedersingen zahlreiche Nachahmer in vielen Gemeinden gefunden. Trotz des außerordentlich guten Anklangs würde sich Waldemar Ortlieb freuen, wenn noch einige Einheimische den Weg zur Sängerrunde finden würden, denn, so Ortlieb, "Was den Auswärtigen gefällt, gefällt sicherlich auch den Münstertälern". Notenkenntnisse sind nicht erforderlich; es wird "freiweg von der Leber gesungen". Deshalb stellt der Initiator fest: "Das Einzige, was wir beim Singen falsch machen können ist, den Alltag sang- und klanglos verstreichen zu lassen." Der Start in den 15. Gesangswinter ist jedenfalls wieder erfolgreich geglückt, denn es ist offensichtlich, dass Singen auch heute noch Spaß macht und jung hält. Jeweils gegen 21.30 Uhr wird das gesellige Volksliedersingen mit dem Badnerlied beendet, doch auch danach wird die Geselligkeit weiter gepflegt, gesungen und gelacht.Die Volksliedinitiative trifft sich in den Wintermonaten jeden Dienstag um 18 Uhr im Gasthaus "Hirschen-Böhler" im Ortsteil Münsterhalden. Auskünfte erteilt der Initiator Waldemar Ortlieb unter Tel. 07636/526.

Fr, 26. Januar 2018Seit 15 Jahren pflegt die Volksliedinitiative in Münstertal altes Liedgut und hat inzwischen auch viele Anhänger von auswärts gefunden.

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